Projekt 009 – Ein nicht alltäglicher Bierbrand
Zwei afrikanische Biere:
Das Bier von Habesha ist eines der beliebtesten Biere in Äthiopien (dieses kann man bei uns auch direkt kaufen)
Das Windhoek aus Namibia ist vielen bekannt aus afrikanischen Restaurants oder aus dem letzten Urlaub in Namibia.
Brand:
Brände erfreuen sich in Europa einer großen Beliebtheit.
Und so stellte sich die Frage: warum Entweder-oder, wenn man beides haben kann?
Begleiten Sie Syelle & Alemash – So schmeckt Afrika auf ihrer Reise zu besonderen und streng limitierten Projekten!
Für dieses Projekt entstand aus rund 560 Flaschen afrikabischem Bier ein einzigartiger Brand.
Daraus entstand unser Projekt 009 – limitiert auf 130 Flaschen.
Nach dem Brennen ruhte dieser Brand 15 Monate einem Rotweinfass.
Das sieht UND schmeckt man…
Auf was dürfen Sie sich freuen?
Auf einen Brand, der nicht mehr nach einem Bierbrand schmeckt, sondern nach „mehr“…
Wir freuen uns sehr, die Feinbrennerei Simon`s für diesen Bierbrand als Partner an unserer Seite gehabt zu haben.
Bierbrand mit Fassreifung:
„Grundstoff“: Habesha-Bier aus Äthiopien und Windhoek-Bier aus Namibia
Distillery: Feinbrennerei Simon`s
Distilled: 14.07.2023
Bottled: 08.11.2024
Finish: 15 Monate in einem Rotweinfassrückbau
Anzahl Flaschen: 130
Inhalt: 500 ml
Alkoholgehalt bei Befüllung: 43%
Beschreibungen über die Charakteristik einer Spirituose werden oft vom Hersteller und/oder einem Labor beschrieben.
Das ist bei Projekt 009 nicht möglich – darum baten wir Klaus Wenderlein (Sommelier für Destillate, Biere, Wässer und Fruchtsäfte) aus Nürnberg um seine (Geschmacks)Meinung.
Es entstand folgende Verkostungsexpertise:
Die Farbe ist ein helles Goldgelb mit leichtem Bernsteinreflex, brillant und klar. Die Holzfassreifung ist gut erkennbar, wenn auch die Farbextraktion aus dem Holz weniger stark ausgeprägt ist.
In der Nase dominieren primär malzige und hefige Noten mit gut erkennbaren Anklängen an helles Brot und leichte Teignoten. Weiterhin treten Aromen von gereiften Südfrüchten und eingekochten Pflaumen hinzu, ergänzt durch Holzaromen.
Feinste Hopfenkomponenten mit leicht kräuterig-harziger Ausprägung sorgen für Tiefe. Die Aromatik ist balanciert, rund und von mittlerer Intensität mit klarer Struktur.
Im Gaumen ein kräftiger Einstieg mit deutlich wahrnehmbarer Holzeinwirkung. Die Süße ist fein dosiert, fruchtabgeleitet, nicht aufdringlich, und sorgt in Kombination mit dem mittleren Alkoholvolumen für eine cremige Mundfülle.
Die Textur ist weich und hinterlässt einen angenehm belegenden Eindruck am Gaumen. Im mittleren Verlauf zeigen sich pfeffrige, leicht phenolische Reize und eine sanfte Adstringenz, die zur Struktur beiträgt, ohne dominant zu wirken.
Der Abgang ist lang, strukturiert und aromatisch beständig. Die retronasalen Wahrnehmungen bestätigen das Profil der Nase – insbesondere Vanille, Holz und feine Kräuteraromen.
Die Süße klingt langsam ab, eine leichte Trockenheit verbleibt im Mundraum. Der Nachhall ist harmonisch und zeigt aromatische Ausdauer ohne Bittere.
Auch Sie haben Spirituosen, die nicht mehr getrunken werden?
Dann werden Sie Teil der Projekte vom Global-Brand; durch Ihre Spirituosenspenden bestimmen auch Sie den Geschmack…
Melden Sie sich dazu gerne bei Syelle & Alemash – So schmeckt Afrika.
Sie möchten in einem Film sehen, wie wir dieses Projekt umsetzen?
Dann schauen Sie sich gerne folgende Filme an:
Entstehen eines „Global-Brands“ – Teil I
Update 22.03.2022
Update 13.07.2023
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